Was ist eine lebendige Gemeinde?

8 Thesen von Volkmar Glöckner

1. Ob eine Gemeinde lebendig ist, 
erkennt man nicht in erster Linie am Sonntag im Gemeindehaus, sondern von Montag bis Samstag im Büro, in der Schule, am Fließband, im Auto, im Sportverein, beim Feiern, in der Küche, vor dem Fernseher ... 

2. Eine lebendige Gemeinde
wird nicht zuerst daran arbeiten, dass die ganze Stadt die Gemeinde kennt, sondern dass die ganze Gemeinde die Stadt kennt - und für sie betet.

3. In einer lebendigen Gemeinde
ist nicht die Jugend die Zukunft der Gemeinde, sondern die Gemeinde ist die Zukunft für die Jugend.

4. Eine lebendige Gemeinde
wird Sünder aushalten, ohne sie loswerden zu wollen; aber Sünder werden die lebendige Gemeinde nicht aushalten, ohne ihre Sünde loswerden zu wollen.

5. In einer lebendigen Gemeinde
streitet man nicht über Anbetungslieder, sondern man singt sie - egal aus welchem Jahrhundert die (G)lieder kommen.

6. In einer lebendigen Gemeinde
wird beim Gebet viel gearbeitet und beim Arbeiten viel gebetet.

7. In einer lebendigen Gemeinde
kommt es nicht so sehr auf Traditionen an, sondern auf das geistliche Leben, das sie beinhalten.

8. Eine Gemeinde wird lebendig
wenn sie aufhört, den Heiligen Geist kontrollieren zu wollen, und anfängt, sich seiner Kontrolle anzuvertrauen. 

Volkmar Glöckner ist Pastor der Friedenskirche in Lübeck

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