Historie

Die EFG Köln-Sülz ist heute eine von 80 Gemeinden im Nordwesten Deutschlands unter dem Dach der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland (EGfD) mit Sitz im bergischen Radevormwald. Die EGfD wurde 1848 in Elberfeld, heute ein Stadtteil Wuppertals, gegründet. 1890 sandte die Evangelische Gesellschaft ihren ersten Boten nach Köln. Einmal wöchentlich versammelte sich eine Handvoll Christen in einem Haus an der Bonner Straße, dicht am Chlodwigplatz. Allmählich dehnte sich die Arbeit auf mehrere Wohnungen in Köln aus. 1899 wurde erstmals ein eigener Saal angemietet – in der Rheinaustraße 11.

Der Anfang der EFG Köln-Sülz
Unter Peter Weber fand 1905 in der Johannisstraße die Gründungsversammlung unter dem Namen "Kölner Stadtmission" statt. Damit wurden die Keimzellen der Stadtmissionsarbeit in der Altstadt, in Ehrenfeld, Nippes und Mülheim, in Lindenthal, Deutz und Brühl zu einem Ganzen zusammengefasst. Zentrum der Stadtmissionsarbeit war die Kölner Altstadt.

Seit 100 Jahren Standort in Sülz
1910 gründete die Kölner Stadtmission in Sülz eine weitere Gemeinde. Zunächst traf sie sich in der Rheinbacher Straße, nahe des Auerbachplatzes, zu Bibelstunden, Jugendbund und Sonntagsschule. Die Stadtmission in Sülz arbeitete anfangs intensiv mit der Kirche zusammen.
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In Backstube die christliche Botschaft verpackt
Bis zum Zweiten Weltkrieg wechselte die Sülzer Gemeinde noch dreimal ihren Standort. Nach 1945 fand sie in der Berrenrather Straße 354 in einer ehemaligen Backstube ein neues Zuhause – bis heute. Vertreter der Evangelischen Gesellschaft unterzeichneten am 26. Februar 1947 den Kaufvertrag für das Objekt. Das Geld für den Kauf kam in kurzer Zeit durch Spenden zusammen. Die nächsten Monate schleppten die Männer der Gemeinde Eimer für Eimer den Schutt vom Hof. Die Ziegelsteine wurden gereinigt und wieder verwendet, Kalk erbettelte sich die Gemeinde bei den Kalkwerken in Wülfrath. Da für Geld kaum jemand arbeiten wollte, musste mit Naturalien nachgeholfen werden: 5 Liter Öl und 100 Kilo Bohnenkaffee lockten die Handwerker schließlich hinterm Ofen hervor und halfen bei der Anschaffung notwendiger Materialien. 1949 wurden die Räumlichkeiten in Sülz eingeweiht.

1960 teilt sich die Kölner Stadtmission in drei eigenständige Gemeinden in Nippes, Holweide und Sülz.

Veränderung innen und außen
In den 70er und 80er Jahren wurden zahlreiche Reparaturen im Haus durchgeführt. Image

Neubau
Anfang dieses Jahrtausends gab es erneut die Überlegung: umfangreiche Restaurierung und Sanierung oder komplette Erneuerung. Wer heute in die Gemeinde kommt, sieht, dass die Entscheidung zugunsten eines Neubaus gefallen ist. An die alten Zeiten erinnert nur noch der Standort. Getreu dem Motto: Das Fundament bleibt, die Formen ändern sich. Am 10. November 2002 wurde der Neubau offiziell eingeweiht.
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Freie Gemeinde
Ursprünglich war die Stadtmission eine Ergänzung und Vertiefung zur evangelischen Landeskirche, aber schon in den 80er Jahren wurde klar, dass es wenig praktische Verbindungen zur Landeskirche gibt. Anfang der 90er Jahre gab sich die Gemeinde eine eigene Satzung und erklärte sich organisatorisch eigenständig, verbunden mit anderen freien Gemeinden. Auch durch den Namenszusatz "evangelische freie Gemeinde" wird das seit 2002 deutlich.

Über 100 Jahre
2005 feierten die drei Kölner Stadtmissionen gemeinsam das 100-jährige Jubiläum, mit dankbarem Blick auf die vergangene Zeit, aber auch mit dem Wunsch, in den nächsten Jahren noch viel in Köln zu bewirken.
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Im Jahr 2015 wurde die Gemeinde in "Evangelische Freie Gemeinde - Kölner Stadtmission" umbenannt. 

Die komplette Geschichte gibt es im Downloadbereich.

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